Polterabend Junggesellenabschied

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Beim Polterabend machen Braut und Bräutigam gemeinsame Sache

Immer beliebter wird ein Event, bei dem das Brautpaar gemeinsam feiert. Der Polterabend ist auf dem Vormarsch! Bei dieser Veranstaltung gibt es viele traditionelle Aktivitäten. Aber auch moderne Ideen werden immer beliebeter, für die sowohl die Brautleute als auch Trauzeugin und Trauzeuge im Doppelpack zuständig sind. Ein Klassiker ist natürlich das Poltern – also das Zertrümmern von Porzellan in allen Formen und Facetten. Der Polterabend ist aber auch eine große Party, bei der alle Freunde, Bekannte und Familie gemeinsam mit dem Brautpaar nochmal richtig Gas geben. Im Gegensatz zum Junggesellenabschied feiern Braut und Bräutigam gemeinsam. Das kann für viele Paare auch hinsichtlich der Gäste sehr attraktiv sein kann. Beim Polterabend könnt ihr auch Leute einladen, die vielleicht nicht unbedingt zur Hochzeit kommen können, weil es sonst den Rahmen in Puncto Catering & Co. sprengen würde.

Das sind die Unterschiede

Wie bereits erwähnt, ist der Polterabend die gemeinsame Feier von Braut und Bräutigam. Das heißt, dass sich das Brautpaar an diesem Abend sehr nahe ist und keine getrennten Partys geschmissen werden. Beim klassischen Polterabend geht es nicht darum, in eine andere Stadt wie zum Beispiel zum Junggesellenabschied in Hamburg zu reisen oder den altbewährten Bauchladen durch die City zu tragen, sondern viel mehr um Traditionen und Bräuche. Auch eine Location muss nicht extra gesucht und gebucht werden, denn traditionellerweise findet der Polterabend beim Brautpaar zuhause statt. Wahlweise kann hier auch – bei Platzmangel – das Elternhaus von einem der Ehepartner herhalten. Betrachtet man dieses Event von der traditionellen Seite, geht es vor allem darum, böse Geister mit dem lauten Scheppern von Porzellan zu vertreiben. Diese Tradition soll einen harmonischen Start in die Zukunft ermöglichen. Aber auch ein gemeinsamer Umtrunk der anwesenden Gäste ist nicht ausgeschlossen, weshalb der Weinkeller ruhig geplündert und das Bierfass ebenfalls einen großen Auftritt haben darf. Die Organisation kann sowohl vom Brautpaar selbst, als auch von den Trauzeugen des Paares übernommen werden. Sollten die Brautleute überhaupt nicht an der Planung teilhaben, ist es trotzdem wichtig, einige Details mit dem Paar abzuklären.

 

Das klassische Poltern

Teller, Tassen, Kaffeegeschirr und sogar die gute alte Toilettenschüssel dürfen beim Poltern zertrümmert werden. Hierbei gilt das Motto: je mehr Scherben, desto mehr Glück. Wichtig dabei ist, dass beim Polterabend NUR Porzellan-Elemente zerstört werden. Spiegel bringen beispielsweise Pech und auch Gläser solltet ihr nicht zertrümmern, da diese ebenfalls für das Glück in der Ehe stehen. Ist das geschafft und der Scherbenhaufen türmt sich gelungen vor dem Hauseingang, im Garten oder in der Auffahrt auf, schreitet das Brautpaar zur Tat. Denn es ist nun an ihnen, in gemeinschaftlicher Arbeit den Scherbenhaufen wegzufegen. Dieser Brauch steht symbolisch dafür, dass Braut und Bräutigam auch als Ehefrau und Ehemann alle Herausforderungen des Lebens gemeinsam meistern werden. Egal, wie schwer das manchmal sein mag. Außerdem sorgt der Krach beim Poltern dafür, dass böse Geister vertrieben werden, damit das Ehepaar in eine glückliche Zukunft starten kann.

 

Geschenke für den Polterabend

Gibt es überhaupt klassische Geschenke für den Polterabend? Immerhin findet dieser meist ganz kurz vor der Hochzeit oder sogar genau einen Tag vor dem großen Termin statt. Und schon für die eigentliche Hochzeit sollten Gäste dem Brautpaar ein kleines Präsent überreichen. Ein Geschenk für den Polterabend ist daher vor allem eine gute Idee für Gäste, die nicht zur Hochzeit kommen. Hier kann dann aber auch auf Klassiker, wie beispielsweise ein selbstgebasteltes Geldgeschenk oder Haushaltsartikel, die dem Ehepaar in Spe noch fehlen, zurückgegriffen werden.

 

Ein paar Tipps für die Organisation

Auch wenn beispielsweise das Buchen einer Location oder die Themenfindung weggefallen, sollte trotzdem früh genug mit der Planung des Polterabends begonnen werden. Die Trauzeugen sollten beispielsweise mindestens 2 Monate im Voraus Einladungskarten an alle Gäste verschicken, damit der Termin auch bei jedem im Kalender freigehalten werden kann. Des Weiteren sollten Buffet oder wahlweise die kulinarischen Köstlichkeiten festgelegt und dann eben beim Caterer gebucht oder via Delegation an verschiedene Köche verteilt werden.

Kurz vor dem Polterabend muss die Location – also der Wohnort des Brautpaares – geschmückt werden. Alles, was ihr dafür braucht, muss im Vorfeld organisiert werden. Braucht ihr beispielsweise ein Partyzelt oder Bierzeltgarnituren zum Sitzen? Findet der Polterabend im Winter statt, sollte auch über Heizstrahler nachgedacht werden, wenn es draußen zum Fegen geht.

Möchtet ihr von musikalischer Untermalung profitieren, wäre eine Songliste, eine Anlage oder wahlweise ein befreundeter DJ natürlich von Vorteil. Je nach persönlichem Geschmack könnte auch eine Band organisiert werden – hier kommt es natürlich auch wieder auf das Budget an, welches für den Polterabend festgelegt wurde.

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Kulinarische Genüsse

Natürlich solltet ihr die Gäste auch beim Polterabend in Puncto Kulinarik ordentlich versorgen. Hier bietet sich alles Mögliche an: Vom reichhaltigen Buffet über kleine Snacks und eine Auswahl an kaltem Fingerfood bis hin zu Grillpartys mit allem Drum & Dran. Ganz traditionell für den Polterabend ist es eine Suppe zu servieren. Nicht irgendeine! Am besten eine Hühnersuppe, die soll klassische für die Fruchtbarkeit des Ehepaares stehen.

Programmpunkte und Verkleidungen

Neben dem Poltern, ist in manchen deutschen Regionen auch ein anderer Brauch verbreitet, der beim Polterabend als klassischer Programmpunkt dazu gehört. Wenn die Zeiger der Uhr zwölf schlagen, werden die Hose des Ehemanns und der BH der Ehefrau in Spe verbrannt. Die Asche der verbrannten Opfergaben wird im Anschluss mit einer Flasche Schnaps – am besten des Lieblingsschnaps des Brautpaares – vergraben und nach einem Jahr wieder hervorgeholt. Ein anderer Brauch ist es die Schuhe der Braut oder des Bräutigams auf ein Holzbrett zu nageln.

Die Trauzeugen überlegen sich vor dem Polterabend, wie sie das Brautpaar an diesem Abend am besten in Schale werfen können. Wie beim JGA können hier zum Beispiel im Vorfeld coole T-Shirts mit den Namen und dem Datum des Polterabends bedruckt werden, um die Zusammengehörigkeit zu demonstrieren. Wahlweise wären aber auch peinliche oder kreative Kostüme denkbar, die das Brautpaar in vertauschten Geschlechterrollen präsentieren.

Möchtet ihr für die anwesenden Gäste des Polterabends etwas kreieren, empfehlen wir euch Buttons. Sie sind nicht überteuert in der Herstellung, können alle mit dem gleichen Motiv designt werden und sind ein individuelles sowie schönes Andenken an diesen einzigartigen Abend.

Die klassischen Polterer verabschieden die Brautleute vom Single-Dasein

Die Polterer sind beim klassischen Polterabend natürlich zum einen die Gäste, die das Geschirr zum Poltern mitbringen, als auch die Trauzeugen, die den Polterabend organisieren. Ganz entfernt ist natürlich auch das Brautpaar zum Kreis der Polterer zu zählen, da sie den Scherbenhaufen wieder entfernen müssen. Der Brauch des Polterabends ist wirklich schon sehr alt und wurde schon viele Jahrhunderte vor der aktuellen Zeitrechnung wild gefeiert. Die anwesenden Polterer verabschieden die Eheleute in spe dabei aus dem Leben als Single und vertreiben mit viel Lärm und Krach alle bösen Dämonen, Geister & Co., damit das Ehepaar in eine harmonische und glückliche Zukunft aufbrechen kann. Normalerweise findet der Polterabend ganz kurz vor der Hochzeit, meistens sogar einen Tag vorher statt, weshalb zum Kreis der Polterer auch Gäste zählen können, die am nächsten Tag nicht bei der Hochzeit anzutreffen sind. Inzwischen wird Brauch des Polterabends wieder beliebter, besonders, weil er auch den Geldbeutel schont und alle Lieblingsmenschen sowie Bekannte nochmal zusammentrommelt.

Das ist die zentrale Aufgabe der Polterer

Während das Brautpaar zu Beginn des Polterabends zunächst mal mit Däumchen drehen beschäftigt ist, finden sich alle eintreffenden Gäste zunächst am Polterort ein. Ob Hauseingang, Einfahrt oder ein vorher bestimmter Platz im Garten, hier wird das ganze Porzellan gesammelt. Jeder Gast hat nämlich die Aufgabe von Geschirr über Tassen bis hin zu Keramik, alles mitzubringen, was an diesem Abend ordentlich Krach macht. Sucht euch dafür am besten einen Ort mit gerader Fläche aus, immerhin gibt es noch einen zweiten Teil dieses Brauchs und dabei ist eine ebene Oberfläche definitiv von Vorteil bei dem Junggesellenabschied.

Anschließend können Gastgeschenke an das Ehepaar übergeben werden und alle Polterer holen sich etwas zu trinken, damit es vor dem offiziellen Teil eine Stärkung gibt. Die Trauzeugen kündigen das Spektakel an und schon finden sich alle Gäste genau dort ein, wo sie bei ihrer Ankunft das mitgebrachte Porzellan abgeladen haben. Jetzt geht es der Reihe nach und jeder Gast darf mindestens einmal ran, denn alles, was dort nun an Porzellan vorhanden ist, muss unter lautem Krach, Lärm und Geschepper auf dem Boden laden. Die Polterer vertreiben durch diese Geräusche Pech, Unglück & Co., um das Brautpaar auf ihrem Weg in eine glückliche Zukunft zu unterstützen. Es gibt natürlich auch andere Modelle des Polterabends, wie zum Beispiel, dass nach jedem Gast gefegt werden muss. Allerdings können das die Poltergesellschaften selbstverständlich so halten, wie es beliebt.

Bitte keinen Spiegel oder Glas zertrümmern, da dies nicht zum Brauch des Polterabends gehört und Unglück bringen sollen.

Was die Polterer geschaffen haben, muss das Brautpaar auffegen

Sind alle mitgebrachten Gegenstände aus Porzellan zerstört worden, geht es zum zweiten Teil dieser Veranstaltung. Endlich haben die Polterer Pause und das Brautpaar ist gefragt. Und zwar mit vereinten Kräften! Jetzt können die Eheleute in Spe beweisen, wie gut das Teamwork funktioniert und, wie sehr sie sich lieben. Gemeinsam müssen Braut und Bräutigam den entstandenen Scherbenhaufen der Polterer wegfegen. Das symbolisiert auch gleichzeitig den Zusammenhalt der Brautleute und soll den anwesenden Gästen zeigen, dass sie sich gemeinsamen allen Herausforderungen stellen werden. Übrigens muss der Scherbenhaufen bis Mitternacht entfernt sein.

Tipp: Gemeine Trauzeugen geben dem Brautpaar keinen Besen, sondern einen Handfeger. So habt ihr ein bisschen länger was von diesem Spaß.

Warum benutzen die Polterer Porzellan?

Eine genaue Erklärung für das Phänomen nur Porzellan zu benutzen, gibt es im Grunde nicht. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Spruch „Scherben bringen Glück“ etabliert und bei Porzellan besteht nicht die Gefahr, dass die einzelnen Teile in tausend Stücke zerspringen, wenn die Polterer so richtig loslegen. Eine Idee könnte jedoch damit zusammenhängen, dass früher die Bezeichnung für ein Tongefäß eine andere war als heute. Früher wurden diese Gefäße als Scherbe bezeichnet. Diese wurden in gefüllter Form wiederrum genutzt, um eine Familie zu ernähren, sodass diese Scherbe ein Zeichen von Wohlstand und Glück war.

Heute könnte man diese Definition somit als Geschenk der Polterer an das Ehepaar sehen, was es im Grunde genommen auch ist, allerdings erhält das Porzellan durch die oben genannte Idee eine noch schönere Nebenbedeutung. In anderen Kulturen glaubt man daran, dass durch das Zerbrechen von alten Gegenständen ein neuer Kreislauf des Lebens in Ganggesetzt wird. Auch hierbei stehen die guten Glückwünsche der Polterer im zentralen Mittelpunkt, weshalb der Polterabend wohl allgemein als Brauchtum für Segenswünsche betrachtet werden kann.

Reine Polterer doch auf der Hochzeit?

In den letzten Jahren hat sich ein Trend immer mehr abgezeichnet und zwar die Polterhochzeit. Bei dieser Form werden Polterabend und Hochzeit miteinander kombiniert, sodass es keine reinen Polterer mehr gibt. Bei diesem kombinierten Event gibt es zwei Teile. Beim ersten offiziellen Teil – der Hochzeit – sind nur engste Familienangehörige und Freunde des Brautpaares dabei. Normalerweise findet bei diesem Teil der Polterhochzeit sowohl die Trauung als auch das Hochzeitsessen sowie Fotos statt. Anschließend stoßen ab einer bestimmten Uhrzeit die Polterer zum Kreis der feiernden Gäste hinzu. Ab diesem Zeitpunkt geht dann die Hochzeitsfeier in den Polterabend über und die traditionellen Bräuche wie das Poltern können stattfinden, aber auch das gemeinsame Feiern steht im Mittelpunkt dieser kombinierten Veranstaltung.

Eine Alternative zu den Polterern

Alle Brautpaare, die es lieber still, leise und stilvoll mögen, werden keinen Gefallen an den Polterern und am Polterabend allgemein finden. Aber es gibt natürlich Alternativen, um die traditionellen Hochzeitsbräuche nicht ganz auszuschließen. Das Kränzen geht beispielsweise leise und still vonstatten, ist aber auch bei Bedarf mit einer Feier verbunden. Freunde, Nachbarn, Trauzeugen und Eltern – einfach alle, die das zukünftige Brautpaar kennen – basteln gemeinsam eine lange Girlande aus Tannengrün und verzieren diese mit roten und weißen Blumen. Anschließend wird diese Deko über der Wohnungstür des Braupaares aufgehängt, was einer Einladung gleichkommt. Das Kränzen symbolisiert, dass alle, die am Basteln beteiligt waren, nun zu Bier, Wein & Co. bei den Brautleuten eingeladen sind.

Tipp an alle Polterer: Am besten einmal vorher mit dem Ehepaar sprechen. Immerhin kann es auch gut sein, dass Braut und Bräutigam sich beides wünschen – Polterabend und Kränzen. Ein kurzes Gespräch sorgt für Klarheit und beugt bösen Überraschungen vor. Besonders, wenn es sich bei der Junggesellin oder dem Junggesellen um einen Traditions- oder Brauch-Muffel handelt.